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Arzt sein heißt scheitern 3D Cover

Arzt sein heißt scheitern

Führen im Gesundheitswesen:
klar, einfach, effizient

„Jocki, du Idiot! Du bringst meine Patienten um!“ Mit diesen Worten beginnt dieses erfrischend andere Sachbuch zum Thema Führung im klinischen Alltag. Die Kombination aus Geschichten, die das (klinische) Leben schreibt, und den passenden Sachtexten zeigt praxisnah, dass nicht nur Chefärzte Führungskräfte sind. Denn als Arzt arbeiten heißt führen: zuallererst sich selbst, dann den Patienten, die Station mit Kollegen und Pflegepersonal, die Abteilung und die Klinik. Und es heißt auch: sich führen zu lassen.

Arzt sein heißt scheitern, weil auch führen immer wieder scheitern bedeutet. Wir müssen uns jeden Tag neu auf unsere Arbeit einlassen, damit wir uns und unsere Mitarbeiter weiterentwickeln. In jeder Phase unserer beruflichen Entwicklung sind wir wieder Anfänger, wir stolpern oder machen einen Schritt zurück – wir müssen ständig lernen, auch und besonders aus unserem Scheitern im Alltag.

Mit dem Buch „Arzt sein heißt scheitern“ wird das Führungssystem Leading Simple® speziell für das Gesundheitswesen greif- und umsetzbar. Die Aufgaben, Hilfsmittel und Prinzipien wirkungsvoller Führung werden auf einfache Weise aufgezeigt, tief verwurzelte Mythen der Führung werden widerlegt. Wer sich auf die Inhalte dieses Buches einlässt, kann nur gewinnen, für sich, für seine Mitarbeiter und nicht zuletzt für seine Klinik!

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Inhalt des Buches

Aufgaben der Führung

1. Aufgabe: Menschen fördern
2. Aufgabe: Unternehmenszweck erfüllen
3. Aufgabe: Systeme schaffen
4. Aufgabe: Delegieren
5. Aufgabe: Kontrollieren

Aufgaben der Führung

Hilfsmittel der Führung

1. Hilfsmittel: Lob
2. Hilfsmittel: Umleiten
3. Hilfsmittel: Kritik
4. Hilfsmittel: EOA
5. Hilfsmittel: Budget

Hilfsmittel der Führung

Prinzipien der Führung

1. Prinzip: Verantwortung übernehmen
2. Prinzip: Ergebnisorientierung
3. Prinzip: Konzentration auf Stärken
4. Prinzip: Positives Betriebsklima
5. Prinzip: Vertrauen aufbauen

Prinzipien der Führung

Über die Autoren

Atilla Vuran

Atilla Vuran

Atilla Vuran ist Mitbegründer und seit 2003 Leiter der Grundl Leadership Inhouse Akademie. In den vergangenen Jahren hat er in vielen Unternehmen und an Hochschulinstituten das Führungssystem „Leading Simple®“ erfolgreich eingeführt und umgesetzt. Er gehört zu den Experten für Leadership im deutschsprachigen Raum. Mit „Arzt sein heißt scheitern“ ist es ihm anschaulich gelungen, das System auf die Herausforderungen im Klinikalltag zu übertragen.

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Prof Stefan Jockenhövel

Prof. Dr. med. Stefan Jockenhövel

Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Jockenhövel hat an der RWTH Aachen Medizin studiert. Während seiner langjährigen Tätigkeit in der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie in Deutschland, der Schweiz und in Luxemburg hat er verschiedenste Führungskulturen kennengelernt, bevor er ganz in die Forschung wechselte. In „Arzt sein heißt scheitern“ bilden seine Geschichten aus dem klinischen Alltag die lebendige Grundlage, Führung im Gesundheitswesen neu zu denken.

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Die Autoren im Interview

Professor Jockenhövel: Als Professor der medizinischen Fakultät sehe ich, dass wir unseren Studierenden enormes Fachwissen beibringen. Das ist gut und wichtig, reicht in der Praxis jedoch nicht aus. Wir müssen ihnen ein Gefühl mitgeben, wie sie dieses Wissen umsetzen und Menschen führen, damit es am Ende auch beim Patienten ankommt.

Atilla Vuran: Als wir uns vor sieben Jahren kennengelernt haben, haben wir festgestellt, dass junge Mediziner kaum auf die Führungsaufgaben in ihrem Beruf vorbereitet werden. Mit dem Buch „Arzt sein heißt scheitern“ möchten wir allen, die im klinischen Alltag mit Führung zu tun haben, das einfach verständliche System „Leading Simple“ direkt zugänglich machen.

Professor Jockenhövel: Zum einen sind sich angehende Mediziner oft nicht bewusst, dass neben dem Arztsein auch Steuerungsaufgaben immens wichtig sind. Ärzte und das medizinische Personal sind schließlich keine reinen Facharbeiter. Die Stationsschwester, der Oberarzt, die Klinikdirektion, Pflegedienstleitung oder Verwaltungschefs – in allen Hierarchieebenen spielt gelungene Führung eine große Rolle. Die zweite Herausforderung erwächst aus dem Dilemma zwischen Wirtschaftlichkeit und dem Anspruch, Menschen zu helfen. Das Auflösen des Dilemmas ist schwierig, aber machbar.

Atilla Vuran: In meinen Augen ist zudem das stark hierarchische Denken eine Herausforderung. Denn zum Führen gehört es auch, sich führen zu lassen. Was ist nötig, dass ich das als angesehener, kompetenter Arzt zulasse? Da die Hierarchie aber auch Sicherheit gibt, braucht es die richtige Balance. Außerdem existiert ein Unterschied zwischen Führungs- und Fachkompetenz. Ich kann in einem Feld herausragend sein und im anderen Defizite aufweisen. Nur wenn mir das bewusst ist, kann ich mich entwickeln. Das reine Verstehen reicht aber nicht. Ich muss das Umsetzen trainieren, und das ist ein längerer Prozess.

Professor Jockenhövel: Gerade weil der Arztberuf komplex ist – wirtschaftlich, humanitär und im Anspruch erfolgreich zu sein – liegt kein Widerspruch vor. Das Führungssystem sollte einfach sein. Ein weiterer Vorteil: Leading Simple ist keine Masche, um Mitarbeiter kurzzeitig zu Höchstleistungen zu pushen. Es baut auf Nachhaltigkeit und Transparenz.

Atilla Vuran: Leading Simple besticht durch seine Nachvollziehbarkeit und weil es die Wechselwirkung zwischen Mitarbeiter und Führungskraft einbezieht. Außerdem erzeugt es eine einheitliche Sprache, was mehr Verständnis untereinander erzeugt. Das System haben wir keineswegs neu erfunden, sondern speziell als wirksames Modell für das Gesundheitswesen mit seinen besonderen Herausforderungen aufbereitet.

Professor Jockenhövel: Natürlich haben wir mit „scheitern“ kokettiert. Doch dahinter steckt auch, dass Ärzte irgendwann immer scheitern. Wir können nicht alles heilen. Auf der anderen Seite wollen wir klar machen: Scheitern ist wichtig. Es bildet die Grundlage zur Weiterentwicklung.

Atilla Vuran: Ganz genau. Es bedeutet: scheitern, lernen und weniger scheitern. Ein Beispiel, wie Scheitern positiv genutzt wird, liefert die Luftfahrt. Sobald ein Zwischenfall oder Unfall passiert, trägt die Fluglinie alle Fakten zusammen und verteilt die Erkenntnisse vertrauensvoll und unabhängig von Konkurrenzen an alle internen Stellen weiter. So lernen alle daraus. Das lässt sich gut auf die Medizin übertragen, denn im Grunde kann jeder aus dem Scheitern anderer lernen. Dazu gehören aber gegenseitiger Respekt und Vertrauen.

Professor Jockenhövel: Mit meinen Studierenden spreche ich regelmäßig darüber, wie weit sie sich darüber im Klaren sind, dass sie einmal Führungskräfte sein werden. Zudem bereite ich ein Seminar „Führen im Gesundheitswesen“ vor. Und natürlich tausche ich mich mit meinen Kollegen häufig und intensiv darüber aus, sodass ein Bewusstsein für das Thema Führung geschaffen wird.

Atilla Vuran: Seit Jahren schulen wir mehrere Stations-, Ober- und Chefärzte, die Leading Simple anschließend in ihrem Bereich umsetzen. Obwohl wir mit der Führungsspitze arbeiten, ist das noch nicht flächendeckend. Vielen ist nicht klar, dass sie als Arzt Führungsverantwortung (in unserem Sinne) haben. Ein Projekt, das daher noch ansteht, sind die offenen Seminare zum Buch. Sie sind sowohl für Ärzte als auch für die Verwaltungsebene gedacht.

Professor Jockenhövel: Genau das ist der Punkt. Wir sind mit extrem vielen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert. Bei all den Eindrücken, die auf uns einprasseln, geht Effizienz verloren. Das System schafft Orientierung in der Führung und Freiräume, für das, wofür ich als Arzt ebenfalls da bin: Therapien durchführen und mich um Patienten kümmern.

Atilla Vuran: Wenn wir unsere Führungsidee getrennt von den anderen Aufgaben betrachten, wäre es natürlich ein Zuviel. Die Idee ist jedoch, dass Führung in den Alltag integriert wird. So dass es kein Mehr an Arbeit wird, sondern weniger. Die Prozesse werden effizienter und schneller, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen erhöhen sich.

Professor Jockenhövel: Ich habe als Arzt in zwölf Jahren Klinikerfahrung die unterschiedlichen Aspekte am eigenen Leibe erlebt. Und ich weiß, was in der studentischen Ausbildung gelehrt wird und was fehlt. An meinem Institut praktizieren wir seit Jahren erfolgreich Leading Simple. Es funktioniert. Genau diese Kombination und die Zusammenarbeit mit Atilla Vuran als Führungsexperten qualifizieren uns.

Atilla Vuran: Seit sieben Jahren betreue ich Menschen an der Hochschule und an verschiedenen Instituten. Dabei habe ich erfahren, welche Probleme beim Thema Führung im Gesundheitswesen existieren. Der zweite Grund ist der, dass ich selbstverständlich nicht in die Fachkompetenz der Ärzte eingreife. Das dritte Warum: Bislang wird erschreckend wenig für eine wirkungsvolle, pragmatische und wertschätzende Führung in Kliniken getan. Dadurch entstehen ungelöste Probleme, denn den Beteiligten mangelt es an eindeutigen Prinzipien, der tiefen Kenntnis der eigentlichen Führungsaufgaben und an geeigneten Hilfsmitteln. Mit Leading Simple können wir auf diese Fragen Antworten geben.

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Arzt sein heißt scheitern 3D Cover

Atilla Vuran
Prof. Dr. Stefan Jockenhövel

Arzt sein heißt scheitern

Führen im Gesundheitswesen:
klar, einfach, effizient

Hardcover, 192 Seiten

EUR 25.90 (inkl. MwSt.)
ISBN: 978 – 3 – 7664 – 9939 – 4

1. Auflage: 22.06.2016
2. Auflage: 03.08.2016 (unverändert)

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